Sonntag, 11. Juni 2017

Zwei Super-Frauen


Aber die Hebammen fürchteten Gott und taten nicht, wie der König von Ägypten ihnen gesagt hatte, sondern ließen die Kinder leben. Darum tat Gott den Hebammen Gutes. Und das Volk mehrte sich und wurde sehr stark.
2.Mose 1,17.20

Mich imponieren diese beiden Frauen. Hut ab, vor ihnen. Dazu gehört eine große Portion Mut. Der mächtige Pharao saß ihnen im Nacken. Sein Befehl war klar: als hebräische Hebammen sollten sie alle hebräischen Jungen nach der Geburt sofort töten. Pharao hatte Angst vor dem immer größer werdenden Volk Israel und wollte so Abhilfe schaffen. Doch sein Plan ging nicht auf. Die Hebammen machten nicht mit. Sie fürchteten Gott mehr als den Pharao. Sie setzten lieber ihr eigenes Leben aufs Spiel, als das der Neugeborenen. Ein Hoch auf die Frauen und auf ihren Glauben an Gott. Zum Andenken an sie werden sogar ihre Namen in der Bibel erwähnt und der Nachwelt erhalten – zum Ansporn für alle folgenden Generationen. Schifra und Pua hießen sie!
Und wenn wir wegen irgendwelchen kleinen Nachteilen versucht sind Gottes Wahrheit unter den Teppich zu kehren, sollten wir bitte an diese beiden Frauen denken. Oft ist es gut, der Mehrheit oder Obrigkeit zu folgen. Wenn uns aber befohlen wird, gegen Gottes Wort zu verstoßen, sollten wir „Gott mehr gehorchen, als den Menschen“ (Apostelgeschichte 5,29). Und wir werden hier ja auch an das Thema Abtreibung erinnert. Allein in Deutschland werden in dem natürlicherweise sichersten Ort der Welt, im Bauch der Mutter, jährlich mehr als hunderttausend Leben ausgelöscht. Weltweit beläuft sich die Zahl der Tötungen auf ca. vierzig Millionen Abtreibungen jährlich. Wirklich eine Bilanz des Schreckens.
Aber berührt uns das überhaupt noch? Ich gebe zu – kaum... Ich habe mich, wie so viele, daran gewöhnt und damit abgefunden. Aber Gott nicht! Er ist ein Liebhaber des Lebens. Es bricht ihm das Herz, was wir Menschen auf seinem Planeten da treiben. Er sucht Frauen und Männer, die für das Leben eintreten und das Wort erheben für die Ungeborenen.                                         
In Sprüche 31,8 lesen wir: „Tu deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind.“
Und wenn auch nicht alle Beteiligten Beifall klatschen, -Gott wird sich darüber freuen.
 Und ich bin gewiss, dass ich dann erfahre, was die Hebammen erlebten. Was steht da noch gleich: „Darum tat Gott den Hebammen Gutes.“ (Vers 20)


Mit lieben Grüßen,
Werner Kröger

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