Montag, 12. Juni 2017

Tankstelle oder Dankstelle?

Franken… Die Franken sind ein seltsames Völkchen. Man könnte sie glatt für verweichlicht halten ob der Tatsache, dass ihnen die harten deutschen Konsonanten wie ´k`, ´t` und ´p` nicht über die Lippen kommen wollen. Sie bleiben beim ´g`, ´d`, und ´b` und dem ungeübten Zuhörer erscheinen manche Fragezeichen. So auch mir, die ich jetzt doch schon so viele Jahre hier wohne. Geht es in der Predigt nun um die „Tankstelle“? Oder ist es eine geniale Wortneuschöpfung des Predigers, nämlich die „Dankstelle“?

Und schon hänge ich meinen eigenen Gedanken nach: Ja bei Jesus kann ich auftanken, wenn ich nicht mehr kann, wenn ich kraft- und mutlos bin, dann will er mir Kraft, Mut und Alles sein. Ich kann, egal was ist, zu ihm kommen. Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken (die Bibel, Matthäus 11,28). Er ist die Tankstelle, die rund um die Uhr geöffnet hat und auf dem Preisaushang steht:

Trost – kostenlos
Mut – kostenlos
Kraft – kostenlos
Liebe – kostenlos

Doch gleichzeitig ist Jesus eben auch „Dankstelle“. Derjenige, bei dem ich mich für Alles bedanken kann und sogar soll. Sagt Gott Dank immer und für Alles (auch die Bibel, Epheser 5,20). Egal was, wie und wann etwas passiert, wir dürfen Gott dafür danken, weil er es immer gut meint. Manchmal fühlt sich das nicht so an, glaubt mir, ich weiß wovon ich rede. Doch wie in Franken „Tank- und Dankstelle“ das gleiche Wort sind, so gehören sie auch bei Gott untrennbar zusammen. Denn der Dank zeigt mir wieder, Gott macht keinen Fehler, er hat sich nicht vertan, er meint es 100%ig gut mit mir!

Claudia

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